Kaninchen Infos

Passend zu Ostern gibt es heute hier ein paar Infos zu Kaninchenhaltung und Ernährung.

Aber zuerst ein wenig Geschichte: Vor etwa 3000 Jahren bemerkten phönizische Seefahrer wie schmackhaft Wildkaninchen sind. Die „alten Römer“ hielten sie halb wild in umzäunten Gärten, ebenfalls als Fleischlieferant. Im Mittelalter erklärten Mönche Kaninchen zur „fleischlosen“ Kost und ergänzten mit ihnen ihren Speiseplan während der Fastenzeit. Zu richtigen Haustieren wurden Kaninchen erst als man begann sie in Ställen zu halten, sowohl als Fleisch-, als auch als Pelzlieferant.

Heutzutage gibt es über 100 Kaninchenrassen mit unterschiedlichen Fellfarben, -arten und -zeichnungen. Auch die Größe variiert stark.

Brauchen Kaninchen Gesellschaft?

Ja, unbedingt! Kaninchen leben in Kolonien und müssen, auch von Gesetz wegen, mit mindestens einem Artgenossen gehalten werden.

Häsin oder Rammler?

Beide Geschlechter können zutraulich und anschmiegsam werden wenn man sich ausgiebig mit ihnen beschäftigt.

Wie soll der Käfig gestaltet sein?

Ein optimales Kaninchengehege soll viele verschiedene Bedürfnisse der Kaninchen abdecken: Scharren, Erkunden, Spielen, Ruhen, Verstecken usw. Entsprechende Rückzugsmöglichkeiten (z.B.. Röhren aus ausgehölten Baumstämmen) sollen auch den rangniedrigeren Tieren helfen ihre Ruhe zu finden. Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tiere schafft man durch erhöhte Sitzpositionen und reiche Strukturierung durch Naturmaterialien, wie Laub, Äste, Steine, Baumscheiben und Bereiche mit Sand oder Erde.

Was frisst mein Kaninchen?

Vorangig sollte dem Kaninchen Heu angeboten werden und immer zur Verfügung stehen. Heu entält wichtige Nährstoffe aber auch Ballaststoffe, die die Verdauung des Kaninchen regulieren. Das Kaninchen darf soviel Heu fressen wie es möchte. Auch kann Trockenfertigfutter in kleinen Mengen angeboten werden. Achten sie darauf dass es einen hohen Anteil an getrocknetem Gemüse und Grünpellets enthält und nur wenig Getreide. Frisches Grünfutter enthält ebenfalls wichtige Nährstoffe. Hier kommen Löwenzahn aber auch Gemüse wie Karotte, Gurke, Brokkoli und Kräuter wie Petersilie, Basilikum und Dille zum Einsatz.

 

 

 

 

erstellt am: 17. März 2016 | von: tmzw | Kategorie(n): Allgemein | Tags:

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